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Renaissance bewährter Wohnformen

Wohnungsgenossenschaften sind eine dritte Möglichkeit des Wohnens neben Miete und Eigentum. Sie sind Selbsthilfeorganisationen zur Schaffung von dauerhaft sicherem und preiswerten Wohnraumes und finanzieren ihre Häuser durch Eigenanteile der Mitglieder und Fremdkapital.

In der Genossenschaft sind die Mieter gleichzeitig Mitglieder und durch ihre Einlagen gleichzeitig Teilhaber am Genossenschaftsvermögen. Sie erwerben kein individuelles Wohneigentum, sondern sie erlangen ein Dauernutzungsrecht an ihrer Wohnung.
 
Die Vorgaben des Mietrechts gelten auch für Bewohner von Genossenschaftswohnungen. Zusätzlich sind sie vor Umwandlung und Spekulation geschützt.
 
Über die grundsätzlichen Belange der Genossenschaft bestimmt die Generalversammlung. Dort haben alle Mitglieder unabhängig von der Höhe ihrer Anteile gleiches Stimmrecht.
 
Die Arbeit der Verwaltung wird durch einen Aufsichtsrat, dessen Mitglieder gleichzeitig Genossenschaftsmitglieder sind, und dem gesetzlichen Prüfungsverband überwacht.